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  • Falk Neumann

Fotoequipment - darf es noch ein bisschen mehr sein?

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Die fototechnische Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzente ist gigantisch.

Handlicher, leichter, schneller, sicherer, günstiger,

Von den heutigen Iso-Werten bei immer noch aus der Hand zu fotografierenden Verschlusszeiten konnten die Fotografen noch vor ein paar Jahrzenten nur so träumen.

Und wir reden hier von hochauflösenden, absolut rauscharmen Bildern!

Dabei sind die Herstellerfirmen fast alle ähnlich gut.


Ein bisschen erinnert einen die Situation an den Automarkt. Ganz ehrlich - gibt es wirklich noch schlechte Autos?

Sind die Dinger nicht alle ähnlich auf Sicherheit geprüft, motorisiert und formgleich?

Keine Sorge, ich möchte in keinster Weise die neuen Releases bashen, wie die coolen Kids heute sagen.

Es geht mir vielmehr darum, den Fokus wieder auf das Bild zu lenken.

Was soll fotografiert werden? Und wie?


Noch einmal ganz kurz zurück: es ist wahrscheinlich ziemlich schwierig mit den aktuellen Kameramodellen qualitativ schlechte Bilder zu machen.

Jetzt wieder weiter im Text: Bilder brauchen Relevanz!

Ein Bild, das keine Geschichte zu erzählen vermag, keine Grenzen des bisher gesehenen zu verschieben mag, den Betrachter nicht fesselt, keine Essenz liefert, wird sich in die unendliche Kategorie von schönen, aber nichtssagenden Bildern einreihen.

Also sollte man sich zunächst einmal selber fragen, was einem gefällt und warum.

Von den ganzen berühmten Fotografen interessiert mich am meisten der Werdegang, die Biographie, denn das führt meist dazu, dass man die Entstehung und die damit verbundenen Entscheidungen versteht. Es geht um die Verkörperung der eigenen Vision, der individuellen Ansicht. Ob Richard Avedon da nun Elefanten mit im Bild hat oder Langhaar-Meerschweinchen ist nun wirklich nicht entscheidend. Wie und was er daraus macht aber schon! Ein Punkt warum Fotografie so fasziniert, ist die Gewichtung von Technik und Kreativität. So muss jeder die Frage an der Käsetheke, ob es nun doch noch ein wenig mehr sein darf, selber für sich beantworten.



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